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Redaktionsbüro DriveStyle
Florian T. Mrazek

Linzer Gasse 13/6
A-5020 Salzburg
Tel: 0650-711 0 600

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Web: www.drivestyle.at

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    29. August 2010

    Das Anti-Pfui-Experiment

    Stimmt schon: Autojournalist ist ein Traumjob. Ständig fährt man die neuesten, schönsten und schnellsten Autos. Reist an spektakuläre Orte. Schreibt über das, was man am liebsten hat. Doch selbst Traumjobs haben Nachteile. Wirklich. Beispiel gefällig? Je nach größe des eigenen Freundeskreises kann es zwischen drei und fünf Jahre dauern, bis ebendieser davon überzeugt ist, dass man als Autojournalist auch tatsächlich arbeitet. Auf gut Österreichisch: hakelt. Beim Testfahren ständig auf der Suche nach einem originellen Fotomotiv. Bei jedem Lenkeinschlag prüfend, ob der aktuelle motorisierte Lebensabschnittspartner unerwartete Schwächen oder Eigenarten offenbart. Technische Daten recherieren, abtippen, auswendig lernen, mit der potenziellen Konkurrenz vergleichen.

    Okay, zugegeben, das ist jetzt Jammer auf hohem Niveau. Kann mir ja egal sein. Ich bin ja derjenige, der neue Autos fährt, während andere im Büro sitzen. Und eigentlich ist es ja genau DAS, was mir als Brummbrumm-Journalist am meisten Spaß macht. Das Fahren. Das Vergleichen. Die Benzingespräche mit Gleichgesinnten.
    Das Komplizierte daran: Nichts (außer vielleicht der Frauengeschmack) ist so subjektiv wie die Meinung zu Autos: „Ich hab gehört, du bist den neuen Audi A1 gefahren. Schon wieder so ein Frauenauto.“ Oder: „Gell, den neuen A1, den hätten sie sich bei Audi sparen können, meinst du nicht auch?“ Das Thema Auto ist basisdemokratisch. Fast jeder darf es (von können wollen wir nicht reden). Deshalb redet auch jeder darüber. Und erwartet vom Experten spezifische, auf die jeweilige individuelle Lebenssituation zugeschnitte Bestätigungen der eigenen Meinung. Enttäuscht man diese Erwartungshaltungen, war es von vornherein klar: „Ist ja bloß ein Autojournalist. Der weiß ja nix. Der hakelt ja nix.“

    Als lernfähiger Mensch ziehe ich daraus meine Lehren. Erwartungshaltungen der Zielgruppe zu enttäuschen ist böse. Ein No-go. Großes Pfui! Einem begeisterten Fan das Traumauto madig zu schreiben ist, als würde man dem besten Freund ins Gesicht sagen, dass man seine neue Freundin für einen dummen Trampel hält. Beides mag objektiv gesehen zutreffend und notwendig sein. Nett ist es jedenfalls nicht.

    Aus diesem Grund starte ich hiermit und heute ein einmaliges Experiment: Die neue Art der Autobewertung. Tendenziell. Subjektiv. Nett. Schließlich weiß in Zeiten von Google, Wikipedia & Co. jeder 9-Jähriger besser über die Daten eines neuen Autos bescheid. Die technischen Daten stehen sowieso auf www.audi.at.

    Der Audi A1 ist ein kleines, fesches Auto mit winzigem Motor und trotzdem relativ viel Wumms. Das DSG-Getreibe geht wirklich bistdudeppat, der Kofferraum ist solala. Ich halte ihn keinesfalls für ein Frauenauto, würde als Mann aber trotzdem nicht zum Klassentreffen damit fahren. Es gibt ihn in vielen bunten Farben, wie fast jedes Auto schaut er in schwarz aber trotzdem am besten aus. Der Dieselmotor ist sparsam, deshalb sicher die bevorzugte Wahl. Ich würde trotzdem den TFSI-Benziner nehmen. So halt. Achja – der Preis. Der A1 kostet nicht gerade wenig. Aber nicht so viel wie befürchtet.

    Eigentlich müssten jetzt alle glücklich sein. Oder etwa nicht?

    3. Juni 2010

    Gaisbergrennen 2010: Drivestyle meets Werks-BMW!

     

    Was tut man, wenn BMW anruft und fragt, ob man im BMW 328 von 1937 beim Gaisbergrennen mitfahren will? Dem Siegerauto der Mille Miglia 1940. Richtig – man sagt ja, alle anderen Termine ab und packt die Badehose ein. Schnürlregen und offener Oldtimer vertragen sich nicht so gut. Wer kann schon ahnen, dass der BMW-Rennanzug genauso toll beinand ist wie der Oldie selbst – da spürt man nicht nur keinen Regen, das Ding ginge notfalls auch als Tauchanzug durch: Wasserdicht bis 40 Meter. Nur das Anziehen ging schneller.

    27. Mai 2010

    Cora Schumacher zurück im MINI!

    Überraschung in der MINI Challenge: Cora Schumacher steigt wieder ins Renncockpit! Bereits am kommenden Wochenende wird die Wahlsalzburgerin im 211-PS starken Mini Cooper S Works der Lechner Racing School an den Start gehen. Gemeinsam mit Robert und Walter Lechner bereitete sich die Hobbyrennfahrerin auf ihren Gaststart in Hockenheim vor. Im Laufe der Saison sind noch weitere Starts geplant.

    Salzburg. Angebahnt hat sich der Überraschungscoup bereits vergangenen Herbst: Robert Lechner lud die Hobbyrennfahrerin zum Saisonfinale der MINI Challenge an den Salzburgring ein. Dabei schnupperte Cora erstmals wieder Rennluft – und bekam erneut Lust aufs Rennfahren. „Da Cora in Salzburg wohnt, kennen wir uns schon seit Jahren. Als sie bei unserem gemeinsamen Heimrennen in Salzburg sagte, sie würde gerne wieder ein Rennen fahren, haben wir sie natürlich gerne dabei unterstützt“, so Robert Lechner.

    14. April 2010

    Tirolerhut meets Schwedenpower

    Ein Podiumsplatz und jede Menge Meisterschaftspunkte – so lautet die Ausbeute für das Lechner Racing Team beim Saisonauftakt der MINI Challenge 2010. Während der Routinier Stefan Landmann mit den Plätzen zwei und sieben am Hockenheimring wichtige Punkte im Kampf um den Titel sammelte, überzeugte Rookie Richard Trange auf Anhieb mit der schnellsten Rennrunde. Am Ende zweier knapper Rennen reichte es für den erst 17-jährigen Schweden für zwei neunte Plätze.

    12. April 2010

    Pech und Happy End für Dominik Kraihamer

    Jede Menge Hochs und Tiefs hielt das erste Rennwochenende der Le Mans Series (LMS) für Dominik Kraihamer bereit: Der 20-jährige Rennfahrer aus Salzburg, der 2010 alle Rennen der LMS in einem Formula Le Mans-Boliden des Teams Boutsen Energy Racing bestreitet, zeigte beim 8-Stunden-Rennen von Le Castellet wieder einmal sein großes Talent. Im entscheidenden Moment verließ ihn dann aber das Glück. Dennoch war Frankreich auch dieses Mal eine Reise wert!

    8. März 2010

    Dominik Kraihamer bereit für erste volle FLM-Saison

    Einmal mit einem waschechten Formel 1-Piloten die Rennstrecke teilen. Was viele Motorsportler ihr ganzes Leben nicht vergönnt ist, wurde für Dominik Kraihamer und Norbert Lenzenweger vergangenes Wochenende gleich in mehrfacher Ausführung wahr: Im Rahmen des offiziellen Testwochenendes der Le Mans Series (LMS) in Le Castellet waren nicht weniger als fünf ehemalige GP-Sieger mit von der Partie, darunter mit Nigel Mansell sogar ein ehemaliger Weltmeister. Und mittendrin der 20-jährige Salzburger, der bei der LMS-Premiere der Formel Le Mans im bestens aufgestellten Boliden von Team Boutsen Energy eine gewohnt starke Leistung ablieferte. Nach einem abschließenden Langstrecken-Stint bei Dunkelheit ist Dodo nun heiß auf den Saisonbeginn der FLM am 10./11. April.

    6. März 2010

    Frühlingsgefühle beim LMS-Test in Le Castellet

    Einen größeren Kontrast kanns wohl nicht geben: Während das Drivestyle-Testfahrzeug der kommenden Woche – der BMW X1 – daheim in Salzburg im Schnee versinkt, beginnt hier in Südfrankreich gerade der Frühling. Woran man das merkt? Hier blühen die Frühlingsblumen, in Österreich die Frostbeulen. Außerdem geht am Circuit Paul Ricard morgen der letzte Test der Le Mans Series über die Bühne, bevor am 10./11. April an selber Stelle die Ampeln für die 2010er-Saison auf Grün schalten.

    Motorsportjournalist Florian T. Mrazek berichtet live aus Le Castellet.

    17. Februar 2010

    Gestatten: V-Max!

    Schon der Name geht runter wie der vierte Faschingskrapfen: Audi RS6 Plus Sport. Der kostet nicht nur 3.250 Euro mehr als der normale RS6, dank Aufhebung des Topspeed-Limits läuft das auf 500 Stück limitierte Sondermodell des Sondermodells des A6 303 km/h. Kein Faschingsscherz.

    Florian T. Mrazek

    Während es die mit den fünf Ringen in Vancouver bisher nicht hinbekommen haben, zeigen es die mit den vier Ringen in Ingolstadt nun, wie das so geht mit Superkombis. In Sachen Leistung bleibt beim 580 PS starken V10 aus dem Lamborghini alles beim Alten. Dort, wo man den RS6 schonb bisher am öftesten trifft – auf der Überholspur auf deutschen Autobahnen – dürfte man den Unterschied aber deutlich spüren. Denn anders als sein müsam zivilisierter Bruder schert sich der Audi RS6 Plus Sport nix aus der freiwilligen 250 km/h-Beschränkung und läuft so locker lässig über 300 km/h.

    10. Februar 2010

    Herrchen der Ringe

    So lange ist es noch gar nicht her, da bekam Audi für den ambitionierten, aber hässlichen A2 ordentlich Haue. Knapp 10 Jahre und einige japanische Hybrid-Dampfplauderer später probiert es Audi mit dem A1 jetzt noch einmal bei den Kleinen. Der erste Audi unter vier Meter Länge haut dabei ordentlich auf den Tisch – und ist trotzdem ein echter Grüner.

    Von Florian T. Mrazek

    25. Januar 2010

    Dodo Kraihamer erster Winterserien-Champ!

    Das Motorsportjahr 2010 ist noch kein Monat alt, und doch hat Österreich schon einen Motorsport-Meister! Der 20-jährige Prototypen-Youngster Dominik Kraihamer gewann am vergangenen Wochenende das dritte und letzte Sprintrennen zur Sportwagen Winterserie und sicherte sich damit auch den Meistertitel in seiner Klasse.

    Motorsportjournalist Florian T. Mrazek berichtet aus Le Castellet.

    Dominik Kraihamer auf Pole Position beim letzten Sprintrennen der Sportwagen Winterserie in Le Castellet.

    Besser hätte das Motorsportjahr für Dominik “Dodo” Kraihamer kaum beginnen können. Mit seinem zweiten Sieg in der laufenden Winterserie (drei Rennen, allesamt auf dem HTTT Paul Ricard in Le Castellet, FRA) sicherte sich Dodo Kraihamer als erster Pilot den Meistertitel in der Sprint-Wertung der erstmals ausgetragenen Sportwagen-Winterserie.