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Redaktionsbüro Drivestyle
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    Archiv nach Monaten

    24. April 2009

    Der neue Golf GTI – flirten mit dem Fressfeind

    Mit dem Golf ist es so eine Sache. Mit dem GTI sowieso. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Dazwischen ist nix – denn bekanntermaßen ist nichts so subjektiv wie automobile Zuneigung. Ebensowenig wie die erste Liebe vergisst man das erste eigene Auto. Bei mir war es ein schwarzes VW Käfer Cabrio, Baujahr 1979, das mir als damals 17-jährigen Autonarrischen den Kopf verdrehte. Während die Frauen kamen und gingen, blieb diese Beziehung treu bestehen – und feiert heuer ihr 10-jähriges Jubiläum.

     

    Meine Jugendliebe: das 1303er Cabrio

    Gleich zwei Highlights fielen in die vergangene Woche:  Zum Einen erwachte mein Käferchen aus seinem langen Winterschlaf und fährt dank der hohen Schrauberkünste meines Käfer-Experten Roland Schönleitner trotz seines 30ers wie ein Teenager.  Zum Anderen lud mich Volkswagen zur Österreich-Premiere des neuen Golf GTI an den Mondsee.  Gemäß dem Lebensmotto “Käferfahrer sind die besseren Menschen” sah ich der Testfahrt mit kleinen Vorbehalten entgegen. Ist der Golf doch so etwas wie der natürlich Fressfeind des Käfers, seit er ihn 1984 endgültig ins Museum schickte.  Sinnigerweise fand das erste Aufeinandertreffen mit der sechsten Generation des GTI im Golfclub Mondsee statt – und ich frag mich grad, wo eigentlich der nächste Poloclub liegt… Egal, im Vertrauen gesagt, meine Erwartungen waren eher bescheiden. Doch es kam ganz anders!

     

     

    Die höchste Evolutionsstufe des Schaltens

    Die oberste Evolutionsstufe des Schaltens: DSG im GTIGemeinsam mit einem ehemaligen Arbeitskollegen vom Weekend Magazin teilte ich mir einen feuerroten GTI mit DSG, das alternativ zum vorzüglichen 6-Gang-Menü angeboten wird. Wie sein manueller Bruder ist der DSG-GTI nach 6,9 Sekunden auf 100 – und denkt man beim Gasgeben ganz fest an den Weltfrieden, so kommt man laut VW mit 7,4 Liter Supersprudel auf 100 Kilometer aus.

     

    Pubertierender Säbelzahntiger

    Mit dem Sound eines pubertierenden Säbelzahntigers um den MondseeDen ersten Eindruck bestimmte der brachiale Sound: Schon auf der ersten Runde um den See beschloss ich, die Soundingenieure aus Wolfsburg ins Nachtgebet aufzunehmen. Die Geräuschkulisse, wenn das DSG beim Herunterschalten automatisch Zwischengas gibt, erinnert an einen pubertierenden Säbelzahntiger, der vor seiner Höhle sitzt und den Mädels hinterher pfeift.  Dass dabei anstatt eines ordentlichen Brüllens nur ein genüsslicher Rülpser durch die doppelten Endrohre entfleucht, liegt nur an den unglaublich schnellen Schaltzeiten des DSG. Egal welche Fahrsituation anliegt: Wenn es darauf ankommt, ist vermutlich nicht einmal Sebastian Loeb schneller im richtigen Gang.

     

    XDS: Gehschule für den Fronttriebler

    GTI - der Legende sechster TeilWährend der 210-PS-Motor im Vergleich zum Vorgänger nicht gerade ein neues Zeitalter einläutet, verdient VW Applaus für das neue elektronische Quer-Sperrdifferenzial XDS. Beim Aufstieg die Postalm-Höhenstraße bei Strobl offenbarte das XDS, bei dem es sich um eine Funktionserweiterung der integrierten elektr. Differenzialsperre (EDS) handelt, seine wahre Stärke. Wird das kurveninnere Rad der Vorderachse zu sehr entlastet, baut das System gezielt Bremsdruck auf, um wieder optimale Traktion herzustellen. Im echten Leben bedeutet das: Noch nie brachte ein Fronttriebler soviel Kraft auf die Straße!

     

    DSG-Flirtfaktor 100

    Wieder zurück am See, machte ich mir ernstafte Gedanken, ob ich meinem Käfer diese Affäre beichten sollte. Auf die Verarbeitungsqualität eines Granitblocks und das VW-typisch souveräne Fahrwerk war ich gefasst gewesen - doch wer rechnet schon mit dem DSG-Flirtfaktor 100? So kann ich nur auf die Altersweisheit meines luftgekühlten Schätzchens hoffen und für diesen heißen Frühlingsflirt um Verzeihung bitten.

     

    In Reue,

    euer Brummbrumm-Journalist

     

    Immer eine Affäre wert: der neue Golf GTI

    21. April 2009

    Perfekter DriveStyle für unterwegs!

    Normalerweise liegen Wohnmobile ja weit außerhalb meiner DriveStyle-Weltanschauung - und Wohnanhänger sind zu Recht der Albtraum eines jeden halbwegs stilsicheren Automobilisten.  Wer jemals ein holländisches Wohnanhänger-Gespann mit 145er-Straßenschneidern und einer wie ein Haflinger dampfenden Saugdieselpolo-Zugmaschine auf den Großglockner schnaufen sah, der wird mir Recht geben:  Es gibt stilvollere Methoden des Urlaubs. Ich bin da ganz der Meinung von Jeremy Clarkson, dem Presenter der BBC-Motorserie Top Gear www.topgear.com , der die kontrollierte, aber konsequente Zerstörung dieser Straßen-Schandflecke schon vor Jahren zur Kunstform erhob. Doch dieses Baby gefällt sogar mir…

    19. April 2009

    Stefan Landmann in Hockenheim auf Platz 2

    Mit einem großen Erfolg für das VIVUS Racing Team geht das erste Rennwochenende der MINI Challenge 2009 zu Ende: Gerade einmal 0,7 Sekunden trennten Stefan Landmann in Hockenheim von seinem ersten Sieg – das beste Karriereresultat des 22-jährigen Tirolers!

    Hockenheim. Nach der Regenschlacht am Samstag ging Stefan Landmann am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein von der Pole Position ins Rennen.

    Nach einem perfekten Start hielt der VIVUS Racing-Pilot in der Anfangsphase seine Verfolger in Schach, lediglich der Sieger des Samstagrennens Daniel Haglöf konnte den Speed mitgehen. Nach drei Runden übernahm der Schwede dann die Führung, abschütteln konnte er Landmann jedoch nicht. Über mehrere Runden fuhr das Führungduo praktisch idente Rundenzeiten.

    18. April 2009

    Pole Position für Stefan Landmann!

    Gelungener Auftakt für das VIVUS Racing Team, operated by Lechner Racing heute im ersten Rennen zur MINI Challenge 2009 am Hockenheimring: In einer wahren Regenschlacht fuhr Stefan Landmann im ersten Saisonlauf auf den starken sechsten Platz. Damit geht der 23-jährige Tiroler morgen Sonntag von der Pole Position ins zweite Rennen.

    Hockenheim. Nach einem turbulenten Qualifying im strömenden Regen fuhr Stefan Landmann von Startplatz 8 mit einem sensationellen Start gleich zu Beginn auf den vierten Rang vor und konnte auf nasser Strecke den Speed der Spitzenfahrer mithalten. Nach harten Positionskämpfen mit einigen Rempeleien minimierte Landmann das Risiko, fuhr ein taktisch kluges Rennen und sicherte sich mit Endrang 6 die ideale Ausgangsposition – die Pole Position für den morgigen zweiten Saisonlauf (Sonntag, 19. April, 13.50 Uhr).

    16. April 2009

    MINI Cooper S Cabrio – Luftikus mit Zuckerguss

    Ein kleines Stückerl Geld für wenig Geld. So lautet das Motto, seit das ungüstiöse K-Wort seinen Weg vom hetzerischen Boulevard in die Realwirtschaft gefunden hat. Nach den Banken am wildesten gebeutelt, hat auch die Automobilindustrie längst ausgekuppelt und hofft im Spargang auf baldigen Rückenwind.

    DriveStyle war Ende Jänner bei der Weltpremiere des neuen MINI Cooper S Cabrios in Kärnten mit dabei. Dabei traf ich nicht nur den schnellsten Rentner der Gegenwart wieder, sondern lernte auch so einiges über die Kärntner Geographie…

    Die komplette Story ist ab sofort im “Fahren & Sparen”-Special der Wirtschaftnachrichten österreichweit zu lesen.

    Lehrstunde beim Rallye-Professor Rauno Aaltonen: Driften geht auch mit Frontantrieb!

    15. April 2009

    MINI Challenge: Saisonstart für das VIVUS Racing Team

    Mit neuem Partner, neuem Namen und großen Ambitionen startet Lechner Racing am kommenden Wochenende als Titelverteidiger in die MINI Challenge-Saison. Während der junge Tiroler Stefan Landmann in seiner zweiten Saison auf den Titel losgeht, gibt Robert Lechner in Hockenheim ein Gastspiel für den guten Zweck.

    Walter Lechner jun. macht derzeit das was er am besten kann: Gas geben, und zwar in allen Lebenslagen. Gerade noch meldete er sich im Rahmen der ADAC GT Masters erfolgreich im Rennsport zurück, nun tauscht er fürs kommende Wochenende den Rennoverall wieder gegen das Teamchef-Outfit.

    14. April 2009

    Ging ein Rauno durch die Menge…

    Rauno August Aaltonen, wie er mit vollem Namen heißt, ist das, was man im Volksmund eine Rallye-Legende nennt. Lange bevor die Rallye-Weltmeisterschaft erfunden wurde, wurde er 1965 Europameister und gewann auf Mini Cooper die legendäre Rallye Monte Carlo. Irgendwann dazwischen, so wird gemunkelt, hat er auch seine berüchtigte Fellmütze aufgesetzt.

    Seiner Mütze blieb der Rallye-Professor seither ebenso treu wie der Marke MINI. Anfang des Jahres traf ich ihn bei der Planai Classic – dem frostigen Pendant der berühmteren Ennstal Classic – wo der voll motivierte 70-jährige mit seinem österreichischen Navigator Michael Höll einen Austin Mini Cooper von 1964 durch den steirischen Winter zirkelte.

    13. April 2009

    Walter Lechner jun. knapp am Stockerl vorbei

    Beim zweiten Lauf zur ADAC GT Masters in Oschersleben bestätigte Walter Lechner jun. mit Platz 4 seine starke Leistung vom Vortag: Der 27-jährige Salzburger fuhr im Ford GT von Fischer Racing permanent die zweitschnellsten Zeiten und setzte sogar den Polesetter unter Druck. Nur das Pech seines Teamkollegen Christoffer Nygaard verhinderte das Podium für Fischer Racing.

    Nach seiner tollen Performance im zweiten Rennen am Ostermontag ist Walter Lechner jr. zufrieden und überglücklich: „Ich hatte einen super Start, konnte mich sofort auf Platz 3 festsetzen und auf Schlagdistanz zum Lamborghini von Kechele/Giermaziak bleiben. Beim Setup des Fahrzeugs gelang uns im Vergleich zum ersten Rennen noch einmal ein enormer Fortschritt! Ich konnte jede Runde Druck machen und steckte bis zum Boxenstopp im Getriebe des Lambos.“

    12. April 2009

    Walter Lechner jun. auf Anhieb im Spitzenfeld

    Bei seiner Rückkehr in den GT-Rennsport knüpft Walter Lechner jr. an alte Stärken an und fährt in Oschersleben ins absolute Spitzenfeld! Beim ersten Lauf zur ADAC GT Masters am Ostersonntag fährt das junge Fahrerduo Lechner jr./ Nygaard auf Ford GT auf den souveränen 5. Platz. Auf Anhieb wichtige Meisterschaftspunkte fürs Team Fischer Racing!

    Nach den Rängen 5 und 7 in den ersten freien Trainings am Samstag konnten Walter Lechner jr. und Christoffer Nygaard auch im Qualifying überzeugen: Der junge Däne stellte den Ford GT von Fischer Racing für das erste von zwei Rennen auf Startposition 5 – lediglich die äußerst starke Corvette Z06.R von Hennerici/ Ludwig, der Larmborghini Gallardo von ARGO Racing und zwei der erwartet schnellen Audi R8 LMS standen damit vor Lechner jr./ Nygaard.

    11. April 2009

    Walter Lechner jr. bereit für Saisonauftakt!

    Nach ausführlichen Testfahrten in Le Castellet geht Walter Lechner jr. optimal vorbereitet in die ersten beiden Rennen der ADAC GT Masters am kommenden Osterwochenende. Beim Saisonauftakt in Oschersleben trifft der 27-jährige Salzburger auf zahlreiche Stars des internationalen Motorsports.

    Insgesamt 40 Piloten, darunter mit Sakon Yamamoto und Jan Lammers gleich zwei ehemalige Formel-1-Piloten sowie der aus der DTM bekannte Christian Abt stehen beim Saisonauftakt in Oschersleben auf dem Prüfstand. 22 Traumsportwagen von sieben verschiedenen Herstellern wie Ferrari, Porsche, Lamborghini, Audi und Corvette machen Sonntag und Montag Jagd auf den Sieg und wichtige Punkte.