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    Archiv nach Monaten

    31. Juli 2009

    Herzlichen Glückwunsch: 60 Jahre Walter Lechner!

    Für Motorsport-Österreich ist 2009 ein echtes Jubeljahr: 50 Jahre Gerhard Berger, 60 Jahre Niki Lauda, 70 Jahre Dieter Quester. Da passt es nur allzu gut, dass am 4. August ein echter Pionier des heimischen Motorsports seinen 60. Geburtstag feiert: Mit Walter Lechner sen. gibt einer der erfolgreichsten Sportwagenpiloten und Teamchefs seit über 35 Jahren Vollgas – und noch ist kein Ende in Sicht. Ein Portrait über einen Spätberufenen, der die brutale Gruppe C-Ära überlebte und als Teamchef die Branche revolutionierte, noch lange bevor ihm seine beiden Söhne Robert und Walter das Anhängsel „senior“ verpassten.

    Wir schreiben das Jahr 1975: Ein gewisser Niki Lauda ist gerade Held der Nation, ganz Österreich hat Benzin im Blut. Wen wundert es da noch, dass ausgerechnet in diesem Jahr auch eine andere Motorsportkarriere ihren Anfang nimmt. Am Salzburgring besucht Walter Lechner einen Kurs der Jim Russel Racing Drivers School – und sitzt zum allerersten Mal hinterm Steuer eines Rennwagens. Ein Erlebnis, das sein Leben nachhaltig verändern sollte.
    Dabei war der gebürtige Niederösterreicher mit 26 selbst für die ungewöhnlichen Verhältnisse der wilden 70er-Jahre bei weitem kein Motorsport-Junior mehr – Jahrgangskollege Lauda war um diese Zeit bekanntlich bereits Formel-1 Weltmeister. Doch in solchen Sphären schwebte der junge Walter ohnehin nie. „Mich hat ganz einfach das Fahren interessiert, also habe ich es gemacht.“ So einfach war das. 1979, am Höhepunkt seiner Formel-Karriere, war Walter Lechner mit 30 bereits ein regelrechter Monocoque-Opa. „Während immer andere Leute höhere Ambitionen für mich gehegt haben, war ich für meinen Teil bereits vollauf zufrieden damit, überhaupt das Geld für den Motosport zu haben – und letztendlich auch zu überleben.“

     

    Das vollständige Geburtstags-Portrait mit allen Karrierestationen von Walter Lechner sen. sowie Details zu seinen spektakulären Plänen einer eigenen Porsche-Serie im Nahen Osten gibt es nachzulesen im aktuellen Motorsport-Special der Autozeitschrift am – das österreichische automagazin.

    29. Juli 2009

    Horch gfälligst zu! Gedanken zu 100 Jahren Audi

    Vor 100 Jahren begann die Geschichte des Unternehmens Audi. Damals, noch lange vor dem deutschen Wirtschaftswunder, waren in unseren Breiten noch einige Tugenden verbreitet, die heute ebenso so selten geworden sind wie Banker, die etwas aus der Finanzkrise gelernt haben. Zwei davon spielten bei der Gründung von Audi eine entscheidende Rolle.

    22. Juli 2009

    100.000 Elektroautos „made in Austria“ bis 2020

    Während die Politik mit Pauken und Trompeten auf einen gewaltigen Klima-GAU zusteuert, nimmt die österreichische Industrie die Sache nun scheinbar selbst in die Hand. Bis 2020 will die Plattform „Austrian Mobile Power“ 100.000 Elektroautos auf Österreichs Straßen bringen. Der Clou dabei: Die praktisch emissionsfreien Fahrzeugen sollen nicht nur dabei helfen, Österreichs völlig aus dem Ruder geratenen Emissionszeitplan im Rahmen des Kyoto-Protokolls auf den letzten Drücker doch noch zu schaffen – jedes einzelne der beteiligten Unternehmen will sein spezifisches Know-how einbringen, um in Österreich „leistbare“ Elektroautos auf die Räder zu stellen.

    20. Juli 2009

    OSDS – Opel sucht den Superstar!

    Zu Besuch beim Rennfahrercasting „OPC Race Camp“ am Nürburgring. In bester Castingshow-Manier sucht Opel dort aus 22.000 Kandidaten zehn Rennfahrer für das 24-Stunden-Rennen 2010 auf der Nordschleife. Wer Teil des Opel-Werkteams wird, entscheiden die DTM-Legenden Manuel Reuter und Joachim Winkelhock. Und ein Österreicher.

    Mittwoch 17.58 Uhr, Downtown Rüsselsheim. „Herr Marazek, sind dat Sie?“ „Jawoll“, antworte ich und unterdrücke den Impuls, ordnungsgemäß die Haken zusammenzuschlagen. Nach eingehender optischer Qualitätsprüfung – langer Blick von unten nach oben, Kopfschütteln – überreicht mir der zackige, beschnurrbartete Herr vom Opel-Werkstor M55 den Autoschlüssel. Gleich darauf sitze ich im dazugehörigen Auto. 2,8-Liter V6-Turbo, 325 PS, 400 Newtonmeter Drehmoment, Allrad. Und ja, trotzdem ein Opel!

    14. Juli 2009

    Alinghi lernt fliegen! 90-Fuß-Kat landet im Genfersee

    Superlative wohin man schaut: Der größte und stärkste Helikopter der Welt ist gerade gut genug, wenn es um den Stapellauf der neuesten Alinghi-Yacht geht. Vor den Augen von Alinghi-Teampräsident Ernesto Bertarelli hob ein Mil Mi-26-Helikopter die „Alinghi 5“ in den Genfer See. Mit dem gigantischen Karbon-Komposit-Mehrrümpfer plant das Team im Februar 2010 die Titelverteidigung im 33. America’s Cup gegen BMW Oracle.

    Kirsty, die Frau von Alinghi-Teampräsident Ernesto Bertiarelli persönlich taufte den 90 Fuß bzw. knapp 30 Meter langen Riesen-Katamaran auf den wenig aufregenden Namen „Alinghi 5“. Spektakulärer verlief da schon der Stapellauf: Aus dem schweizerischen Villeneuve flog einer der größten und voraussichtlich auch der schnellste Kats der Welt zur offiziellen Lancierung auf dem Genfersee.

    13. Juli 2009

    Der Rocker unter den Weltmeistern

     Am 30. Juli feiert am Salzburgring die Rennfahreroper über Jochen Rindt ihre Uraufführung. Dort, wo Jochen Rindt sechs Tage vor seinem Tod sein letztes Rennen gewonnen hat.

    Jochen Rindt war das erste große Motorsport-Idol Österreichs. Ein Außerirdischer, der als Formel 1-Held der 60er-Jahre in unbekannte Galaxien vorstieß, als hierzulande noch der VW Käfer-Maßstab galt. Mit Waschbärfell-Mantel und Tschick im Mundwinkel war er im Vergleich zu den geklonten Rennfahrer-Marionetten der Neuzeit ein schillernder Rockstar. Man könnte auch sagen: eine coole Sau.
    Als sein Lotus 72 am 5. September 1970 beim Training für den GP von Monza ungebremst in die Leitplanken raste, war Rindt gerade einmal 28 Jahre alt. Wenige Wochen war er der erste und bisher einzige postume Weltmeister der Geschichte – und stieg damit endgültig zum James Dean des Rennsports auf. „Only the good die young.“

    12. Juli 2009

    Kein Glück für VIVUS Piloten bei Regenlotterie

    Nach der bisher besten Teamleistung gestern fiel in der Regenlotterie vom Nürburgring die Kugel heute nicht auf die Startnummern 9 und 88 vom VIVUS Racing Team: Hari Proczyk ging von Startposition zwei gleich nach dem Start in Führung, konnte die Pace an der Spitze jedoch nicht ganz mithalten. Eine umstrittene 30-Sekunden-Strafe beendet alle Hoffnungen auf einen Podiumsplatz. Stefan Landmann wurde im strömenden Regen Fünfter und bleibt in der Meisterschaft auf Schlagdistanz.

    11. Juli 2009

    Bestes Ergebnis für VIVUS: Landmann 2., Proczyk 5.

    Grandioser Auftakt für das VIVUS Racing Team beim ersten Rennen im Rahmen der Formel 1 auf dem Nürburgring: Mit Rang zwei und der schnellsten Rennrunde untermauert Stefan Landmann seine tolle Form. Teamkollege Hari Proczyk fuhr trotz 40 Kilo Platzierungsgewicht von Startposition neun bis auf Rang fünf nach vorne und sammelt wichtige Punkte für die Teamwertung.

    9. Juli 2009

    Californication im Weltkulturerbe

    2 1/2 Wochen hat uns das Salzburger Sauwetter auf die Folter gespannt: Regen – Sonne – Regen – Sonne – Hagel – keine optimalen Bedingungen für das Titelfotoshooting eines neuen deutschen Premium-Automagazins. Vor allem dann, wenn das Objekt der Begierde ein Roadster ist. Ein Ferrari Roadster.

     
    Doch selbst unter den Ferraris gibt es solche und solche. Neuerdings auch solche mit Stahlklappdach. Gerade einmal ein paar Monate ist es her, da präsentierte ein gewisser Michael Schumacher den Ferrari California in Maranello der Weltöffentlichkeit. Und heute rotzten, fauchten und pöbelten seine 460 PS durch die Salzburger Altstadt. Mit fatalen Folgen. Gut erzogene Fiakerpferde neigten zum spontanen Abapfeln und auf erzkatholischen Wandertagen war Schluss mit Zweierreihe.

    8. Juli 2009

    VIVUS goes F1

    Saisonhöhepunkt für die MINI Challenge: Am kommenden Wochenende gehen im Rahmen des Grand Prix von Deutschland am Nürburgring die Wertungsläufe sieben und acht über die Bühne. Neben Stefan Landmann geht erstmals auch Routinier Hari Proczyk für das VIVUS Racing Team an den Start. Ein österreichisches Fahrerduo vor versammelter Formel 1 Prominenz – für Spannung ist also gesorgt!

    Salzburg/Nürburgring. Noch in der vergangenen Saison war der 33-jährige Knittelfelder der größte Konkurrent vom Lechner Racing Team im Kampf um den Meistertitel in der MINI Challenge. Nun verstärkt Hari Proczyk in der zweiten Saisonhälfte das VIVUS Racing Team. „Hari kommt als Hockenheim-Sieger topmotiviert an den Ring. Einen so erfolgreichen und erfahrenen Teamkollege zu bekommen ist für mich ein zusätzlicher Ansporn, an meine Leistungen in den ersten Rennen anzuschließen“, freut sich auch VIVUS-Stammfahrer Stefan Landmann auf die rot-weiß-rote Zusammenarbeit.