Kontakt

Redaktionsbüro Drivestyle
Florian T. Mrazek

Wolfsgartenweg 1a
A-5020 Salzburg
Tel: 0650-711 0 600

E-Mail: info@drivestyle.at
Web: www.drivestyle.at

Blog abonnieren:

Follow me on:

skype
twitter
xing
facebook

    Motorsport

    25. Januar 2012

    Vom Nahen Osten in den Wilden Westen

    Nur eine Woche nach dem hervorragenden 5. Gesamtrang als bester Porsche-Fahrer bei den 24-Stunden von Dubai geht das dicht gedrängte Rennprogramm von Martin Ragginger bereits weiter: So steht für den 23-jährigen Salzburger am kommenden Wochenende die 50. Auflage der 24-Stunden von Daytona auf dem Programm. Der 5,72 Kilometer lange Kurs im Sunshine State Florida gilt traditionell als Porsche-Revier – neben den anderen Boliden aus Zuffenhausen zählt der Porsche 997 GT3 des FOAMETIX-Rennteams zu den Mitfavoriten auf einen Sieg in der stark besetzten GT-Klasse.

    Es mag am milden Klima liegen, dass der Langstreckenklassiker in Florida zu den Lieblingsrennen besonders vieler Piloten zählt: Acht Sonnenstunden täglich und angenehme 23 Grad Durchschnittstemperatur klingen eher nach Urlaub als nach Arbeit. Auch Martin Ragginger gerät ins Schwärmen, sobald die Rede auf den Langstreckenklassiker kommt, der bereits 1964 das erste Mal ausgetragen wurde. „Der Daytona International Speedway ist zurecht eine der berühmtesten Rennstrecken der Welt, auf dieser einzigartigen Verbindung aus Oval mit Steilkurve und Infield einmal zu gewinnen, davon träumt jeder Fahrer.“

    Durchkommen als oberstes Ziel
    Doch Ragginger weiß aus eigener Erfahrung, dass selbst im „Sunshine State“ Florida nicht immer alles Gold ist, was glänzt: „Ich bin in meiner Karriere schon fünf Mal in Daytona an den Start gegangen und habe hier praktisch schon alles erlebt – von der Führung über spektakuläre Aufholjagden bis hin zu Ausfällen. Vor zwei Jahren lag mein Team vier Stunden lang souverän an der Spitze, bis uns ein Getriebeschaden stoppt . Auch im Vorjahr waren wir ganz vorne mit dabei, bis der Unfall eines Teamkollegen das Aus brachte.“

    Rennstart am Samstag um 21.30 Uhr MESZ
    Kein Wunder, dass der 23-jährige Salzburger 2012 vor allen Dingen einmal ins Ziel kommen möchte. Obwohl die Konkurrenz beim Auftakt zur amerikanischen Grand-Am-Serie gewohnt stark ist, muss sich das FOAMETIX-Team des Österreichers jedoch keinesfalls verstecken. „Mit Brian Sellers aus dem Falken-Motorsport-Programm der ALMS, Sebastian Asch und mir haben wir drei absolute Top-Piloten, die von den beiden erfahrenen Gentleman-Drivern Claudio Burtin und Jack Baldwin unterstützt werden“, so Ragginger. „Dazu kommt eine absolut professionelle Mannschaft und ein Auto, das absolut siegfähig ist.“

    Das 24-Stunden-Rennen in Daytona startet am Samstag, 28. Januar um 15.30 Uhr Ortszeit (21.30 Uhr Österreichischer Zeit).

    Der Salzburger Martin Ragginger auf dem FOAMETIX Porsche 997 GT3 gilt als einer der Mitfavoriten auf den Sieg bei den diesjährigen 24 Stunden von Daytona.

    23. Januar 2012

    Dominik Kraihamer bei OAK Racing in der WEC!

    Es war nur eine kleine Unterschrift, aber ein entscheidender Schritt für Österreichs wohl größtes Motorsport-Talent: Dominik Kraihamer startet in der kommenden Saison für den französischen OAK-Rennstall in der neugeschaffenen FIA World Endurance Championship (WEC). Damit ist der erst 22-jährige Salzburger endgültig in der Königsklasse des Langstreckensports angekommen und wird 2012 mit einem 540 PS starken LMP1-Prototypen an allen acht Weltmeisterschaftsläufen auf drei Kontinenten teilnehmen – darunter auch den 24 Stunden von Le Mans.

    20. Januar 2012

    Ist Motorsport moralisch noch vertretbar?

    Warum die Entscheidung von Peugeot, ihr Langstrecken-Engagement einzustellen, nicht nur eine Blamage für den Motorsport, sondern eine Niederlage für den Umweltschutz ist.

    Als Motorsportjournalist hat man’s schwer. Der Neid der anderen, sein Geld für das Allernotwendigste (Benzin, Lesestoff, Hundefutter) mit dem Schreiben über das Schöne und Schnelle zu verdienen, ist an sich ja klass. “Mitleid kommt von allein, Neid muss man sich verdienen”, sagte schon mein Vater. Immer öfter jedoch mischt sich zur ehrlichen Bewunderung, das tun zu können, was immer schon den Herzschlag beschleunigt hat, das aufreibende Nebengeräusch inhaltlicher Kritik. Durch den Luftfilter der Objektivität, der all dem Jaulen und Raunzen dieses Meinungs-Gegenverkehrs die warme Luft entzieht, lässt sich folgende, ernstzunehmende Frage destillieren:

    15. Januar 2012

    P5: Martin Ragginger als Porsche-Speerspitze in Dubai

    Erstes gemeinsames Rennwochenende und gleich der erste Prestige-Erfolg: Porsche-Pilot und Drivestyle-Auftraggeber Martin Ragginger feierte am Samstag einen Saisonauftakt nach Maß! Beim ersten Langstrecken-Rennen des Jahres, den 24-Stunden von Dubai, belegte der Salzburger Profi-Rennfahrer auf Porsche 997 GT3 R Platz fünf unter knapp 70 gestarteten Teams. In dem vom “Balance-of-Performance-Reglement” und zahlreichen Safety Car-Phasen geprägten Rennen pilotierte Marathon-Mann Ragginger gleich zwei Boliden des Schweizer Teams Fach Motorsport durch die lange Nacht am Persischen Golf.

    Martin Ragginger belegt bei den 24-Stunden von Dubai 2012 den starken 5. Rang.

    11. Januar 2012

    Drivestyle proudly presents: Martin Ragginger

    Ideale Partnerschaften brauchen manchmal etwas länger. Im Extremfall sogar 10 Jahre. So wie bei Martin Ragginger und Drivestyle. 10 Jahre nach dem allerersten Interview, das so niemals zustande kam, arbeiten der Porsche-Pilot und der Brummbrumm-Journalist aus Salzburg endlich zusammen.

    Wir schreiben das Jahr 2002. Ein frischgefangener, blutjunger Journalist verdient sich gerade seine erste Sporen bei einer Salzburger Lokalzeitung. Noch zählen Supermarkt-Eröffnungen und Baureportagen zum täglich’ Brot, Drivestyle existiert gerade einmal als vage Idee. Es war jenes Jahr, als zwei Teenager aus Wals-Siezenheim im internationalen Kartsport für Furore sorgten: Martin Ragginger hieß der eine, Philipp Eng der andere.

    8. Juli 2011

    Le Mans Serie Imola: Dodo sucht das Glück!

    Die Rennstrecken ändern sich, die Ereignisse bleiben dieselben: Auch bei den 6-Stunden von Imola stellte der 21-jährige Dominik Kraihamer seiner fahrerische Extraklasse unter Beweis. Phasenweise dominierte er die Konkurrenz nach Belieben – und erneut machte ihm die Technik einen Strich durch die Rechnung. Nach dem Qualifying noch auf dem aussichtsreichen zweiten Platz gelegen, fesselten Probleme mit der Bordelektronik den Boliden des Teams Boutsen Energy Racing über 20 Minuten lang an der Box. Schlussendlich wurde es der enttäuschende 10. Platz in der Klasse der LMP2-Prototypen.

    15. Juni 2011

    Rookie Dominik Kraihamer begeistert in Le Mans

    Dutzende Führungsrunden, packende Überholmanöver und eine Sensationsrunde nach der anderen waren zu schön, um wahr zu sein: Der Unfall seines Teamkollegen nach knapp 15 Stunden Rennzeit beendete das starke Debüt von Dominik „Dodo“ Kraihamer bei den 24 Stunden von Le Mans leider vorzeitig. Während einer Safetycar-Phase am frühen Sonntagmorgen verlor der Franzose die Kontrolle über den LMP2-Boliden des Teams ORECA-Matmut und schlug frontal in der Streckenbegrenzung ein.

    Hallyday blieb unverletzt, doch für Dodo, seinen Teamkollegen Alexandre Prémat und das gesamte, als Mitfavorit gestarteten Team war die 79. Auflage des legendären Langstreckenklassikers damit beendet. Die Bilanz des erst 21-jährigen Le Mans-Rookie aus Mattsee bei Salzburg ist dennoch positiv. Abgesehen vom Resultat erreichte Dodo alle seine persönlichen Ziele und war darüber hinaus die positive Überraschung des Rennens.

    29. März 2011

    Frühlingserwachen in Südfrankreich

    Salzburg/ Le Castellet, 29. März 2011

    Das Warten hat endlich ein Ende: Mit den 6 Stunden von Le Castellet am Grand Prix Kurs von Paul Ricard (FRA) beginnt für Dominik Kraihamer am kommenden Wochenende endlich die diesjährige Saison der Le Mans Serie (LMS). Gemeinsam mit seinem belgischen Teamkollegen Nicolas de Crem geht der 21-jährige Langstreckenpilot aus Salzburg heuer erstmals in der zweithöchsten Prototypen-Kategorie an den Start. Bei den insgesamt fünf Saisonrennen werden die beiden Youngsters als jüngstes Fahrerduo im gesamten Fahrerfeld einen brandneuen Oreca 03/Nissan-Prototypen des Teams Boutsen Energy Racing pilotieren.

    27. Mai 2010

    Cora Schumacher zurück im MINI!

    Überraschung in der MINI Challenge: Cora Schumacher steigt wieder ins Renncockpit! Bereits am kommenden Wochenende wird die Wahlsalzburgerin im 211-PS starken Mini Cooper S Works der Lechner Racing School an den Start gehen. Gemeinsam mit Robert und Walter Lechner bereitete sich die Hobbyrennfahrerin auf ihren Gaststart in Hockenheim vor. Im Laufe der Saison sind noch weitere Starts geplant.

    Salzburg. Angebahnt hat sich der Überraschungscoup bereits vergangenen Herbst: Robert Lechner lud die Hobbyrennfahrerin zum Saisonfinale der MINI Challenge an den Salzburgring ein. Dabei schnupperte Cora erstmals wieder Rennluft – und bekam erneut Lust aufs Rennfahren. „Da Cora in Salzburg wohnt, kennen wir uns schon seit Jahren. Als sie bei unserem gemeinsamen Heimrennen in Salzburg sagte, sie würde gerne wieder ein Rennen fahren, haben wir sie natürlich gerne dabei unterstützt“, so Robert Lechner.

    12. April 2010

    Pech und Happy End für Dominik Kraihamer

    Jede Menge Hochs und Tiefs hielt das erste Rennwochenende der Le Mans Series (LMS) für Dominik Kraihamer bereit: Der 20-jährige Rennfahrer aus Salzburg, der 2010 alle Rennen der LMS in einem Formula Le Mans-Boliden des Teams Boutsen Energy Racing bestreitet, zeigte beim 8-Stunden-Rennen von Le Castellet wieder einmal sein großes Talent. Im entscheidenden Moment verließ ihn dann aber das Glück. Dennoch war Frankreich auch dieses Mal eine Reise wert!