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    7. Februar 2012

    Auto-App des Tages: “SitOrSquat”-Toilettenfinder

    Auf den ersten Blick bietet die englischsprachige App mit dem wenig appetitlichen Namen „SitOrSquat“ (zu Deutsch: „sitzen oder hockeln“) eine Lösung für ein recht alltägliches Problem: Mittels GPS-Ortung und einer globalen Datenbank zeigt das Programm auf einer Karte die nächste öffentliche Toilette an. Klingt banal – doch wer jemals mit kleinen Kindern auf dem Rücksitz unterwegs war, wird dieses kleine, feine Programm zu schätzen wissen. Denn wer muss, der muss. Aktuell kennt die Datenbank rund 100.000 stille Örtchen rund um den Globus. In Österreich ist die Abdeckung zwar noch ein wenig dürftig. Doch gemäß dem Web 2.0-Gedanken kann man der App auch neue Toiletten vorstellen – und damit anderen Usern, die gerade etwas unter Druck stehen, einen großen Gefallen tun. Besonders clever ist die Funktion, die ausschließlich solche Toiletten anzeigt, die im Augenblick der Suche auch tatsächlich geöffnet sind.

    SitOrSquat: Bathroom Finder
    Preis: gratis
    Größe: 3 MB
    Sprachen: Englisch
    Plattformen: iPhone, Blackberry

    31. Juli 2009

    Herzlichen Glückwunsch: 60 Jahre Walter Lechner!

    Für Motorsport-Österreich ist 2009 ein echtes Jubeljahr: 50 Jahre Gerhard Berger, 60 Jahre Niki Lauda, 70 Jahre Dieter Quester. Da passt es nur allzu gut, dass am 4. August ein echter Pionier des heimischen Motorsports seinen 60. Geburtstag feiert: Mit Walter Lechner sen. gibt einer der erfolgreichsten Sportwagenpiloten und Teamchefs seit über 35 Jahren Vollgas – und noch ist kein Ende in Sicht. Ein Portrait über einen Spätberufenen, der die brutale Gruppe C-Ära überlebte und als Teamchef die Branche revolutionierte, noch lange bevor ihm seine beiden Söhne Robert und Walter das Anhängsel „senior“ verpassten.

    13. Juli 2009

    Der Rocker unter den Weltmeistern

     Am 30. Juli feiert am Salzburgring die Rennfahreroper über Jochen Rindt ihre Uraufführung. Dort, wo Jochen Rindt sechs Tage vor seinem Tod sein letztes Rennen gewonnen hat.

    Jochen Rindt war das erste große Motorsport-Idol Österreichs. Ein Außerirdischer, der als Formel 1-Held der 60er-Jahre in unbekannte Galaxien vorstieß, als hierzulande noch der VW Käfer-Maßstab galt. Mit Waschbärfell-Mantel und Tschick im Mundwinkel war er im Vergleich zu den geklonten Rennfahrer-Marionetten der Neuzeit ein schillernder Rockstar. Man könnte auch sagen: eine coole Sau.
    Als sein Lotus 72 am 5. September 1970 beim Training für den GP von Monza ungebremst in die Leitplanken raste, war Rindt gerade einmal 28 Jahre alt. Wenige Wochen war er der erste und bisher einzige postume Weltmeister der Geschichte – und stieg damit endgültig zum James Dean des Rennsports auf. „Only the good die young.“