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    14. September 2009

    Drei Fahrer & ein Teamchef am Sachsenring

    Das Motorsportjahr 2009 biegt langsam in die Zielgerade ein, doch noch hat Walter Lechner jr. keine Zeit zum Entspannen – im Gegenteil: Am kommenden Wochenende treffen am Sachsenring bereits zum zweiten Mal jene beiden Rennserien aufeinander, aus denen der Name Lechner heuer kaum wegzudenken ist. Während Walter in seiner Comeback-Saison als Pilot im Ford GT von Fischer Racing auch am Sachsenring für Spitzenresultate gut ist, spielt das von ihm und Bruder Robert gemanagte VIVUS Racing Team in der MINI Challenge ein gehörige Rolle im Kampf um den Gesamtsieg.

    Salzburg/Sachsenring. Mit stolz geschwellter Brust reist Stefan Landmann an den Sachsenring: Der junge Tiroler aus Bad Häring, der kürzlich seinen 23. Geburtstag und seinen ersten Sieg in der MINI Challenge feierte, traut sich auf für die letzten vier Saisonrennen einiges zu. Dennoch hält er den Ball flach: „Mein Saisonziel ist nach wie vor ein Platz unter den ersten drei in der Meisterschaft.“
    In der Fahrerwertung liegt Landmann derzeit mit 204 Punkten auf Platz zwei hinter dem Führenden Daniel Haglöf (235 Punkte). Auch in der Teamwertung liegt das VIVUS Racing Team nur einen Punkt hinter Rang zwei zurück. Landmann: „Wenn Haglöf keine Fehler macht, wird es sehr schwer. Ich konzentriere mich einfach darauf, aus jedem Rennen das Maximum herauszuholen.“

    Auch der zweite Österreicher im rot-weiß-roten VIVUS Racing Team kommt mit guter Laune an den Sachsenring. Dabei war der zweifache Saisonsieger Hari Proczyk zuletzt nicht gerade vom Rennglück verfolgt. „Der Sachsenring ist die schönste Strecke im gesamten Rennkalender. In der Meisterschaft habe ich nichts mehr zu verlieren – ich werde deshalb alles aus mir herausholen und sehen, ob ich Stefans Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft den einen oder anderen Punkt wegnehmen kann.“

    Klare Verhältnisse also bei VIVUS Racing und optimale Bedingungen für Teamchef Walter Lechner jr., sich auf seine eigenen Rennen in der ADAC GT Masters zu konzentrierteren. „Gemeinsam mit meinem Bruder Robert habe ich mir in den letzten fünf Jahren eine super Mannschaft aufgebaut und bin in der angenehmen Situation, gleich zwei Spitzenfahrer im Team zu haben“, steht Walter der Doppelaufgabe relaxt gegenüber.
    Nach drei Nullnummern in den letzten vier Rennen sind Walter und sein dänischer Teamkollege Christoffer Nygaard zwar auf den achten Tabellenrang abgerutscht – wenn die Bedingungen passen, kann das Fahrer-Duo von Fischer Racing aber jederzeit vorne mitmischen. „Es wird sicher eine besondere Erfahrung, mit dem GT am Sachsenring zu fahren“, freut sich Walter auf die beiden Rennen. „Nach über 12 Jahren im Motorsport werden das meine ersten Runden am Sachsenring.“

    Die Rennen zur ADAC GT Masters finden am Samstag (13.15 Uhr) sowie Sonntag (13.30 Uhr) statt, die MINI Challenge startet Samstag (14.40 Uhr) sowie Sonntag (9.35 Uhr).

     

    Walter_Lechner_Sachsenring

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