Der erste Lauf zur ADAC GT Masters am Nürburgring stand für Walter Lechner jr. und das Fischer Racing Team von Anfang an unter keinem guten Stern: Von Position sieben aus gestartet lag Startfahrer Christoffer Nygaard bereits auf dem fünften Platz, bevor ihn ein Reifenschaden zu einem verfrühten Boxenstopp zwang. In der Box ging wegen eines Defekts zusätzlich Zeit verloren. Dadurch fast bis ans Ende des Feldes zurückgeworfen, holte Walter Lechner jr. dann alles aus dem Ford GT heraus und wurde mit großem Einsatz noch Zehnter.
Motorjournalist Florian T. Mrazek berichtet vom Nürburgring
Nürburgring. Wie sagt schon ein altes Sprichwort: Wenn es einmal schlecht läuft, dann gleich ordentlich. Bei optimalen Bedingungen auf dem Grand Prix-Kurs am Nürburgring wurde die starke Vorstellung der beiden Fahrer von Fischer Racing heute nicht mit Meisterschaftspunkten belohnt.
Das chaotische Rennen im Schnelldurchlauf: Teamkollege Christoffer Nygaard verlor zwar gleich am Start einen Platz und ging als Achter in die erste Kurve, fand dann aber immer besser ins Rennen und kämpfte sich Platz um Platz bis auf P5 nach vorne. Dort wurde seine Aufholjagd jäh gestoppt, als ihm die Corvette von Luca Ludwig von hinten auffuhr. Bei der leichten Kollision kassierte Nygaard einen Reifenschaden und brachte den humpelnden Ford GT zurück in die Box. Dort stand schon Walter Lechner jr. bereit, um das Rennen wieder aufzunehmen. Doch Fischer Racing schien das Pech heute gepachtet zu haben: Aufgrund der großen Hitze versagte der Starter im Ford GT, worauf die Boxencrew den Boliden anschieben musste.
Endlich zurück im Rennen, fuhr Walter Lechner jr. über weite Strecken die gleichen Rundenzeiten wie die Teams an der Spitze und kämpfte sich mit tollen Rad-an-Rad-Duellen auch am Ascari von Keilwitz/Leipert und der Dodge Viper von Bert/Bronzel vorbei. „Heute war einer dieser Tage, an denen mit ein wenig Glück ein Spitzenresultat möglich gewesen wäre. Auto und Fahrer hätten den Speed dafür heute drauf gehabt, doch es gab einfach zu viele Rückschläge“, so die erste Reaktion des sichtlich enttäuschten Walter Lechner jrs. „Leider bekommt man für schnelle Runden und Überholmanöver keine Punkte.“
Die nächste Chance bekommt das Fahrerduo von Fischer Racing schon morgen, der Start zum zweiten Lauf am Nürburgring erfolgt um 10.00 Uhr.


