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    Artikel mit folgendem Tag: Audi R8

    17. September 2009

    IAA-Tagebuch, Teil 2: Audimax

    Sind die Tage des Oktan-Donners schon gezählt? Summen wir demnächst in rollenden Rasierapparaten zur Arbeit? Oder ist der ganze Zauber genauso schnell wieder vorbei wie der schneidige Griff an den Elektrozaun? Vom Elektro-Knauserer zum PS-Haudrauf und vom Liter-Lulatsch wieder zurück zum Schmalspur-Hybrid – noch nie war die Spannweite der Modelle so groß wie bei der diesjährigen IAA. Mit dem R8 Spyder und der Studie „e-tron“ versucht Audi die Grätsche zwischen alter und neuer Auto-Philosophie.

    Offener Ringkämpfer
    Im Autoquartett ist er ab sofort Ingolstädter Supertrumpf: Der Audi R8 Spyder, die offene Version des jüngsten, coolsten und wohl erfolgreichsten Porscheschrecks. Der 5,2 Liter große FSI-V10 aus dem Lambo leistet auch im Spyder 525 PS und 530 Nm und schießt den Oben-ohne-Ringkämpfer in 4,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Schluss ist erst bei 313 km/h.
    Anstatt cooler Carbon-Schläfen betört der offene R8 mit seiner Irokesen-Frisur aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff, unter der sich das klassische Stoffverdeckt verbirgt. Die Sideblades in Kontrastfarbe mussten dem verstärkten Alu-Space-Frame weichen.

    Entspannte Lebensverhältnisse vorausgesetzt, steht der R8 Spyder um schlappe 156.400 Euro schon bald in ausgewählten Garagen – Verkaufsstart ist im 1. Quartal 2010.

    Zündschlüssel und Dreifachstecker
    Weniger konkret, aber mindestens ebenso spektakulär kommt die Studie „e-tron“ daher: Ebenfalls auf Basis des R8 stellt sie die elektrifizierte Zukunft des Über-Audis in die Auslage. Vier E-Motoren – je zwei an der Vorder- und Hinterachse – machen den leisesten R8 aller Zeiten zu einem echten quattro. Mit 313 PS und 4.500 Nm Drehmoment (kein Tippfehler, ich habe nachgefragt) ist der Steckdosen-Sportler in 4,8 Sekunden auf 100. Das Beste kommt aber erst: Je nach Fahrsituation kann dieses gigantische Drehmoment selektiv an alle vier Räder verteilt werden – was speziell in Kurven unschlagbare Traktionsvorteile bietet.

    Sicher – es wird noch einige Jahre dauern, bis man die laufenden Kosten fürs Traumauto tatsächlich auf der monatlichen Stromrechnung nachlesen kann. Aber eines ist fix: Es werden harte Jahre für unseren Supertrumpf.

    4. Juli 2009

    Ausfall von Walter Lechner jr. am Lausitzring

     

    Kein glückliches Ende nahm die Premiere von Walter Lechner jr. als Ehemann: Der 28-jährige Salzburger schied im ersten Rennen der ADAC GT Masters am Lausitzring auf Rang 4 liegend aus. Zehn Minuten vor Rennende kollidierte der Pilot von Fischer Racing bei einem Überrundungsmanöver mit dem auf P5 folgenden Audi R8 von Nicolas Armindo. Morgen Sonntag geht Lechner jr. als Startfahrer von Position 6 aus ins zweite Rennen.