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    Artikel mit folgendem Tag: Daysailer

    17. August 2009

    Ein exklusives Stück Italien am Attersee

    Exklusiver DriveStyle-Bootstest am Attersee: für das Yachtmagazin OCEAN7 unterwegs auf dem wunderschönen Daysailer Brenta 30 – der schnellsten segelnden Wohnzimmergarnitur der Welt!

    Luca Brenta weiß genau, was er will. Gemeinsam mit Luca Bassani „erfand“ er das Design der weltbekannten Wally-Yachten. Kurz darauf zerstritten sich die beiden Lucas und gingen fortan getrennte Wege. Während der eine Wally zu einer Weltmarke formte, besann sich der andere auf seine Grundidee: puristische Daysailer mit minimalistischem Design und maximalem Komfort. Das Resultat sind schmale, elegante Yachten aus Karbon, Kohlefaser und Alu, die man buchstäblich per Knopfdruck mit einer Hand segeln kann. Nach Yachten mit 38, 42 und 60 Fuß ist die Brenta 30 die jüngste und kleinste Schöpfung, die auch für Binnenseen geeignet ist.

    Design eines America’s Cuppers, Komfort einer Wohnzimmercouch
    Das 19. von bisher 20 ausgelieferten Exemplaren liegt seit ein paar Wochen im Segelclub Kammersee am Attersee und gehört Richard Holler – dem ehemaligen Olympiateilnehmer in Los Angeles 1984 im Soling. Als solcher gesteht man ihm eine gewisse seglerische Kompetenz durchaus zu – auch in Sachen sportliche Regattasegeln. Dass ausgerechnet er beim heimischen Brenta-Vertriebspartner Yachtworks anrief, sorgte dennoch für beträchtliches Staunen unter den Clubkollegen. Ein italienischer Daysailer, so lang wie ein gestandenes Kajütboot, aber mit dem Nutzwert einer Jolle? Ohne viel Schnürlwerk und Backstag, dafür einer Selbstwendefock, Karbonmast und weißen Lederpolstern?

    DriveStyle-Bootstest im Yachtmagazin OCEAN7, Ausgabe September
    Doch spätestens nach der ersten Regatta, bei der Holler mit seiner „segelnden Wohnzimmergarnitur“ entspannt und ohne Ausreiten so mancher pfeilschnellen Sonderklasse um die Ohren fuhr, verstummten die Kritiker.
    Wie sich die Brenta 30 beim Segeln anfühlt, alle technischen und optischen Leckerbissen und warum Richard Holler seine Yacht um ein Haar „Lila Pause“ genannt hätte, kann man demnächst in der September-Ausgabe des Yachtmagazins OCEAN7 nachlesen.