Kontakt

Redaktionsbüro DriveStyle
Florian T. Mrazek

Linzer Gasse 13/6
A-5020 Salzburg
Tel: 0650-711 0 600

E-Mail: info@drivestyle.at
Web: www.drivestyle.at

Blog abonnieren:

Follow me on:

skype
twitter
xing
facebook

    Artikel mit folgendem Tag: Formel Le Mans

    12. April 2010

    Pech und Happy End für Dominik Kraihamer

    Jede Menge Hochs und Tiefs hielt das erste Rennwochenende der Le Mans Series (LMS) für Dominik Kraihamer bereit: Der 20-jährige Rennfahrer aus Salzburg, der 2010 alle Rennen der LMS in einem Formula Le Mans-Boliden des Teams Boutsen Energy Racing bestreitet, zeigte beim 8-Stunden-Rennen von Le Castellet wieder einmal sein großes Talent. Im entscheidenden Moment verließ ihn dann aber das Glück. Dennoch war Frankreich auch dieses Mal eine Reise wert!

    Bestzeiten, Untersteuern, eine Kollision, ein Jobangebot und schließlich ein brennendes Auto: Hätte man Dominik Kraihamer im Vorfeld erzählt, was ihn an diesem Wochenende erwartet, ob er trotzdem nach Südfrankreich gefahren wäre? „Auf jeden Fall, trotz der Nullnummer war es ein extrem wichtiges und lehrreiches Rennen, dass ich auf keinen Fall missen möchte“, lässt Dodo keinen Zweifel daran, dass die positiven Aspekte für ihn klar überwiegen. Doch immer schön der Reihe nach.

    Im Vorfeld galt Dodo gemeinsam mit den Belgiern Nicolas de Crem und Berhard Delhez als logischer Siegestipp bei der Premiere der Formula Le Mans im Rahmen der „großen“ LMS. Doch während Dodo die Konkurrenz in den freien Trainings am Freitag beinahe nach Belieben dominierte und auch seine Teamkollegen gut mit dem Auto zurechtkamen, montierte man im Vorfeld des Qualifyings am Samstag neue Bremsen. Eine klare Fehlentscheidung, denn was gut gemeint war, veränderte die Bremsbalance des 430-PS-Prototypen und führte zu starkem Untersteuern. Das Resultat: Nur Platz vier anstatt der erhofften Pole Position für Dodo. „Das war zwar ärgerlich, aber noch lange kein Problem, schließlich geht so ein Rennen ja über acht Stunden“, so Dodos Analyse. Leider war der deutsche FLM-Pilot Wolfgang Kaufmann offenbar anderer Meinung: Schon in der ersten Rennrunde fuhr er Dominik dermaßen massiv ins Heck, dass das vollkommen demolierte Boutsen-Auto in die Box musste. Dort verlor man 28 Minuten. Als Dodo wieder ins Renngeschehen eingriff, war das Rennen gelaufen. Dennoch zeigte Dominik Kampfgeist und fuhr zwei Stunden lang konstant schneller als die gesamte Formula Le Mans-Konkurrenz. Auch die Teamkollegen knüpften an seine Leistung an – bis 30 Minuten vor Schluss Flammen aus dem Heck züngelten und das Rennen endgültig beendet war. „Es ist wirklich zum Weinen, an den Rundenzeiten hat man gesehen, dass wir dieses Wochenende um den Sieg mitgefahren wären“, so Dominik Kraihamer nach dem Ausfall. „Trotzdem: Die Richtung passt, Team und Fahrer arbeiten toll zusammen, am 8. Mai greifen wir beim zweiten Rennen in Spa wieder voll an!“

    Test- & Ersatzfahrer bei Welter Racing/SALINI in der LMP2!
    Dennoch überwiegen für Dodo die positiven Nachrichten: Der Gewinn der Sportwagen Winterserie und nicht zuletzt sein starker Auftritt bei den Tests haben Dodo längst aufs Radar einiger renommierter Teams gebracht. Nun ist der nächste Schritt in Richtung Langzeitziel Le Mans gemacht: Das französischer Team Welter Racing/SALINI verpflichtet Dodo mit sofortiger Wirkung als Test- und Ersatzfahrer! Schon in wenigen Wochen wird Dodo erstmals im aktuellen LMP2-Zytek sitzen, der heuer in Le Mans von Philippe und Stephane Salini gesteuert wird. Unterstützt wird das französische Brüderpaar dabei von Tristan Gommendy, einem ehemaligen GP2- und ChampCar-Piloten aus Frankreich. Schon jetzt arbeitet man bei Salini an den Plänen für 2011, in der Königsklasse der LMP1-Prototypen in Le Mans an den Start zu gehen – und Dominik ist ein Fixpunkt in diesen Plänen.

    6. März 2010

    Frühlingsgefühle beim LMS-Test in Le Castellet

    Einen größeren Kontrast kanns wohl nicht geben: Während das Drivestyle-Testfahrzeug der kommenden Woche – der BMW X1 – daheim in Salzburg im Schnee versinkt, beginnt hier in Südfrankreich gerade der Frühling. Woran man das merkt? Hier blühen die Frühlingsblumen, in Österreich die Frostbeulen. Außerdem geht am Circuit Paul Ricard morgen der letzte Test der Le Mans Series über die Bühne, bevor am 10./11. April an selber Stelle die Ampeln für die 2010er-Saison auf Grün schalten.

    Motorsportjournalist Florian T. Mrazek berichtet live aus Le Castellet.

    25. Januar 2010

    Dodo Kraihamer erster Winterserien-Champ!

    Das Motorsportjahr 2010 ist noch kein Monat alt, und doch hat Österreich schon einen Motorsport-Meister! Der 20-jährige Prototypen-Youngster Dominik Kraihamer gewann am vergangenen Wochenende das dritte und letzte Sprintrennen zur Sportwagen Winterserie und sicherte sich damit auch den Meistertitel in seiner Klasse.

    Motorsportjournalist Florian T. Mrazek berichtet aus Le Castellet.

    Dominik Kraihamer auf Pole Position beim letzten Sprintrennen der Sportwagen Winterserie in Le Castellet.

    Besser hätte das Motorsportjahr für Dominik “Dodo” Kraihamer kaum beginnen können. Mit seinem zweiten Sieg in der laufenden Winterserie (drei Rennen, allesamt auf dem HTTT Paul Ricard in Le Castellet, FRA) sicherte sich Dodo Kraihamer als erster Pilot den Meistertitel in der Sprint-Wertung der erstmals ausgetragenen Sportwagen-Winterserie.

    23. Januar 2010

    Die Gallier des Motorsports

    Samstag: Tag der Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel. Ganz Österreich steht im Bann des Wintersports. Ganz Österreich? Nein – eine kleine, eingeschworene Truppe aus Salzburg betreibt auch im Winter Motorsport auf höchstem Niveau. So schickt VPD Racing gleich zwei Fahrer zum dritten und letzten Lauf der Sportwagen Winterserie auf den Circuit Paul Ricard ins südfranzösischen Le Castellet. Am Steuer des 440-PS-LMS-Prototypen: Jungspund Dodo Kraihamer und Histo-Cup-Haudegen Norbert Lenzenweger.

    Am Sonntag kommt es auf dem HTTT (High Tech Test Track) Paul Ricard zum Showdown der erstmals ausgetragenen Formel Le Mans Winter Series. Diese besteht aus gerade einmal 3 Renntagen zwischen November und Jänner und wurde vom Chassis-Fabrikant Oreca und der ASO gegründet, um jungen Fahrern den Einstieg in den Prototypen-Rennsport zu ermöglichen.