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Florian T. Mrazek

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    Artikel mit folgendem Tag: IAA 2009

    23. September 2009

    IAA-Tagebuch, Teil 3: Deutsche Wertarbeit

    DriveStyle auf der IAA. Heute nimmt Florian T. Mrazek die restlichen deutschen Hersteller unter die Lupe. Die wichtigsten Neuheiten von VW, Mercedes, Opel, Skoda, Seat, Melkus und – ja, dem Trabi!

    Nachdem ich vergangenes Wochenende mit allerlei historischem und zeitgenössischem Motorsport eingedeckt war, kommt jetzt endlich der dritte Teil meines IAA-Tagebuchs. Vor ein paar Tagen waren schon der Porsche 911 Sport Classic, der BMW Vision Efficient Dynamics und die neuesten Audi-Werke dran. Nun folgen im Schnelldurchlauf die restlichen deutschen Hersteller. Best of Schwarz-Rot-Gold sozusagen.

    Dass dabei VW in einem Atemzug mit dem Trabi Konzept oder dem Melkus RS 2000 vorkommt, klingt dumm. Ist aber so. Was wäre eine Automesse ohne Exoten. Natürlich macht es mehr Rückenwind, wenn ein Massenhersteller wie VW mit Polo, Golf und Passat gleich drei Superspar-Modelle hinstellt. Oder mit dem LT1 die reumütige Rückkehr zum 1-Liter-Auto zelebriert. Die Emotionen, die Dieter Zetsche bei der Präsentation des S-Klasse Hybrids oder des grausligen Blue-Zero-Concepts schwer vermissen lässt, weckt Sepp Melkus’ Dresdner Sportwagenschmiede im Standgas. Okay: Der SLS AMG ist wirklich gut. So grauslig das Retro-Design auf den Vorab-Zeichnungen ausschaute, so gut kommt der Über-SL im echten Leben rüber. So wird es auch weiterhin Mercedes-Fahrer unter 60 geben…

    17. September 2009

    IAA-Tagebuch, Teil 2: Audimax

    Sind die Tage des Oktan-Donners schon gezählt? Summen wir demnächst in rollenden Rasierapparaten zur Arbeit? Oder ist der ganze Zauber genauso schnell wieder vorbei wie der schneidige Griff an den Elektrozaun? Vom Elektro-Knauserer zum PS-Haudrauf und vom Liter-Lulatsch wieder zurück zum Schmalspur-Hybrid – noch nie war die Spannweite der Modelle so groß wie bei der diesjährigen IAA. Mit dem R8 Spyder und der Studie „e-tron“ versucht Audi die Grätsche zwischen alter und neuer Auto-Philosophie.

    17. September 2009

    IAA-Tagebuch, Teil 1: Déjà vu

    Wie sich die Jahre gleichen: Vor genau zwei Jahren läutete mein Wecker (der Depp) ebenfalls um 3 Uhr in der Früh. Genauso wie damals stieg ich auch heuer ins Auto, um die 550 dunklen Autobahn-Kilometer nach Frankfurt herunterzuradeln. Genauso wie damals rettete auch heuer der geniale Expresso am Alfa-Stand den Tag. Genauso wie damals steht auch heuer die IAA im Zeichen des Umweltschutzes.  MOMENT. Etwas ist anders.

    11. September 2009

    Entenbürzel reloaded: 911 Sport Classic

     

     

    Für einen besonders elitären Kundenkreis hat Porsche tief in den Genen des Ur-Elfers gekramt, hie und dort ein bisserl gedopt und geklont und das Ergebnis dann mit dem aktuellen Modell gekreuzt. Herausgekommen ist der 911 Sport Classic, ein auf 250 Exemplare limitiertes Sondermodell von „Porsche Exklusive“.

     
    Über drei Jahre hinweg wurde dieser ganz spezielle Elfer mit enorm viel Aufwand und Liebe zum Detail auf die Wünsche eines höchst anspruchsvollen Kundenkreises zugeschnitten. Hinter dem Projekt steht mit „Porsche Exclusive“ jene Abteilung in Stuttgart, deren Spezialgebiet ganz besondere Individualisierungen sind. Quasi ein 911er-Dicksaft im Mischungsverhältnis 7 zu 1 für besonders süchtige Porsche-Junkies.

    7. September 2009

    Klingone in Birkenstock

    Neben dieser Studie wird sogar die Straßenhornisse KTM X-Bow zur Stubenfliege. Zumindest optisch. Mit dem BMW Vision EfficientDynamics“ geben sich die Bayern rechtzeitig zur IAA kompromisslos sportlich, aggressiv und zukunftsweisend zugleich. Mit 356 PS, 800 Nm, 700 km Reichweite und gerade einmal 99 Gramm CO2 ist die Studie ein echtes Traumauto – und wird es leider auch bleiben.

    Freude am Autofahren, ganz ohne schlechtes Gewissen: Geht es nach BMW, so soll das in Zukunft möglich sein. Während die aktuellen Hybrid- oder gar Elektromodelle nicht gerade vor Erotik sprühen, bietet der BMW Vision EfficientDynamics einen Ausblick in eine Zukunft, in der man mit seinen E-Mobil auch gerne einmal vorm Lieblingscafé auf Parkplatzsuche geht. Philosophisch geht die Sache also in Richtung klingonischer Raumschiffskapitän, der in Birkenstocksandalen auf dem Segway zur Arbeit fährt.